Working Like a Workaholic

Weißt du wofür du so viel arbeitest? Was hat Workaholic mit Sucht zu tun? Welche anderen Gefühle oder Situationen vermeidest du dadurch vielleicht? Hast du Alternativen zur Arbeit?

Bleib mal stehen. Wenn es dir eigentlich zuviel ist, probier das:

1. Innenperspektive. Was fühlst du, wenn du an deine Arbeit denkst? Schreib alle Gefühle auf. Positive, negative.

2. Vogelperspektive. Betrachte gedanklich dein Leben von Außen, zum Beispiel so, als ob du im Kino sitzen würdest und dein Leben auf einer Leinwand betrachtest. Oder du steigst auf wie ein Vogel und schaust auf dein Leben hinunter. Was fällt dir auf? Was wäre ein Titel oder eine Überschrift für dein Leben? Du kannst es auch aufschreiben.

3. Bestandsaufnahme. Zeichne auf dem untenstehenden Lebensrad deine Werte auf die jeweilige Skala von 0-10 pro Lebensbereich ein.

Lebensrad

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10 Punkte =  ausgezeichnet – 1 Punkt =  stark ausbaufähig

Wie ausgeprägt sind die jeweiligen Bereiche? Verbinde die einzelnen Punkt mit einer gekrümmten Linie. Überall dort, wo eine Delle im Rad ist, ist ein Lebensbereich, der deine Aufmerksamkeit und neue Ziele verdient.

Ziel ist ein lebenswertes, ausbalanciertes, erfülltes Leben aufzubauen mit Freunden, persönlichen Interessen, Familie,.. dem Leben Fülle geben, damit keine innere Leere entsteht, die Kompensationsmechanismen und somit Süchte triggert, die wiederum lästige Gewohnheit werden, die schwer wegzubekommen sind, weil sie „normal“ werden. Also zu unserem Standardprogramm werden.

4. Vision entwickeln. Was wäre ein ideales Leben für dich? Wieviel wovon an Privatleben soll dieses beinhalten. Wieviel Familie, Freunde, Hobbies,.. und wieviel an Arbeit möchtest du haben. Du kannst jetzt Idealwert auf deinem Lebensrad einzeichnen.

5. SOLL – IST Vergleich. Dies erzeugt einen Spannungsbogen, der als Kraft für Veränderung genutzt werden kann. Deine Unzufriedenheit kann jetzt genauer benannt werden. Aus dem Knäuel an Unzufriedenheit sind eindeutige Bereiche entstanden. Du kannst nun für jeden Bereich eine Maßnahme beschließen, die dich in Richtung Wunschzahl bringt. Vielleicht fangst du mal mit einem Bereich an.

6. Wohlfühlhormone. Jede Selbstfürsorge-Aktion, bei der du dich wohl fühlst, dich entspannen kannst, dir selbst zeigst, wie du dich respektierst, magst und für dich sorgst, erzeugt ua Oxytocin, ein Wohlfühlhormon. Das heißt, du kannst selbst deine Wohl- & Glücksgefühle erzeugen. Es lohnt sich! Mit jedem bißchen mehr Freude und Energie entsteht mehr Glück.

Viel Freude wünsch ich dir !